“I have seen the truth
and it doesn’t make sense.”

Ein zentraler Begriff meines kreativen Schaffens ist die zutiefst subjektive, menschliche Wahrnehmung einer nur allgemein angenommenen oder postulierten Realität. In Gemälden, Fotografien und Kreuzungen aus beidem (Crossover) stelle ich dar, was zwischen „mir“ und dem „Objekt der Betrachtung“ scheinbar stattfindet. Im vollen Bewusstsein, dass ich hierbei zu jeder Zeit einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Illusion unterworfen bin, möchte ich zeigen, wie diese aussieht.

Abgebildet sind zumeist vergängliche, in dieser Form niemals wiederkehrende Situationen. Oft begegnen mir künstlerisch anregende Momente unerwartet und erst recht unvorbereitet. Ich verwende spontan die gestalterischen Mittel, die mir im jeweiligen Augenblick zur Verfügung stehen.

Meine Themen sind ausschließlich nicht-gegenständlich. Auch wenn Gegenstände zu sehen sind, sind diese nur Transportmittel für den eigentlichen Sinn im Spannungsfeld zwischen Innen und Außen. Liebe und Leidenschaft. Tod und Endgültigkeit. Ekstase und Sehnsucht. Freiheit und Heimatlosigkeit … um nur einige zu nennen.

All unsere Illusionen.
Eine endlose Gratwanderung.
Eine ewige Suche.

Samsara. Nirwana.

Meine Aufmerksamkeit liegt nicht auf dem objektiv Sichtbaren, sondern auf dem Unsichtbaren.

CK

i have seen the truth

(Impression von der ART. FAIR Köln 2013)